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Diskussions-Veranstaltung


Donald Trump

- ein amerikanischer Präsident

Trump - das ist eine stillschweigende Verabredung im zivilisierten Europa - wird als Politiker nicht ernst genommen. Außer den ganz Rechten, die ihn gut verstehen, weil sie genauso denken, lässt ihn niemand als amerikanischen Staatsmann mit einem politischen Programm gelten.
Erst nennt man ihn einen Manipulator und Phrasendrescher, der seine Sprüche selbst nicht glaubt. Wenn er dann ernst macht und Wahlversprechen erfüllt, macht das nichts besser: Dann ist er ein Wüterich und Egomane, der das Staatsamt verfehlt und beschädigt, das er nun einmal innehat.

Und wenn der mächtigste Mann der Welt ankündigt, sein Land ziemlich neu aufstellen und ausrichten zu wollen, dann fragt sich schon, wer da weltfremd ist: Der Umstürzler im Oval Office oder die klugen Leute, die ihn als Großmaul abtun.

Für eine Beurteilung des neuen Präsidenten ist erst einmal sein Standpunkt und damit das politische Angebot zu würdigen, das er seinen Wählern macht - sowohl nach innen als auch außenpolitisch. Denn daraus lässt sich die Mission entnehmen, der Trump sich verpflichtet weiß.



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